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Kronen, Brücken
und Veneers.

Eine Krone überzieht einen einzelnen stark geschwächten Zahn und gibt ihm die Kaufläche zurück. Eine Brücke schliesst eine Lücke und stützt sich dabei auf den Nachbarzähnen ab. Ein Veneer ist eine hauchdünne Keramikschale auf der Vorderseite eines Frontzahns und verändert nur, was man sieht. Alle drei entstehen im Labor nach einem digitalen Abdruck, in unserer Praxis in Binningen meist über zwei Termine im Abstand von ein bis zwei Wochen.

Antwort innerhalb eines Werktages
Vollkeramische Krone zwischen zwei Fingerspitzen. Kronen, Brücken und Veneers in Binningen
— 01 · Wann nötig

Wenn Füllen
nicht mehr reicht.

Eine Füllung ersetzt fehlende Substanz von innen. Sie funktioniert gut, solange rundherum genug eigener Zahn steht. Bricht eine Höckerwand ab, ist der Zahn wurzelbehandelt oder besteht er zur Hälfte aus alten Füllungen, dann trägt er die Kaukraft nicht mehr zuverlässig, dann kommt die Krone, die ihn von aussen umfasst statt von innen zu stopfen.

Fehlt ein Zahn ganz, gibt es zwei Wege: die Brücke, die sich auf den beiden Nachbarzähnen abstützt, oder das Implantat, das ohne fremde Hilfe steht. Sind die Nachbarzähne ohnehin schon überkront oder stark gefüllt, spricht viel für die Brücke. Sind sie gesund und unberührt, spricht viel dafür, sie in Ruhe zu lassen.

Patientin hört bei der Beratung zu Veneers aufmerksam zu
— 02 · Der Unterschied

Krone, Brücke,
Veneer.

Die Krone ersetzt die ganze sichtbare Zahnkrone. Der Zahn wird ringsum leicht beschliffen, die Keramikhaube darüber verklebt oder zementiert. Von aussen ist sie nicht zu erkennen, wenn Farbe und Lichtdurchlässigkeit stimmen.

Die Brücke besteht aus zwei Kronen und einem dazwischenhängenden Zwischenglied. Sie sitzt fest, wird nicht herausgenommen und lässt sich mit Zahnseide oder Interdentalbürste unter dem Zwischenglied reinigen: dieser eine Handgriff entscheidet über ihre Lebensdauer.

Das Veneer ist der leiseste Eingriff: eine 0,3 bis 0,7 Millimeter dünne Schale, die nur auf die Vorderseite kommt. Es korrigiert Verfärbungen, kleine Absplitterungen, leichte Schiefstände. Für Zähne mit viel Substanzverlust ist es das falsche Mittel, dort trägt nur die Krone.

— 03 · Ablauf

Wie eine Krone
bei uns entsteht.

Vier Schritte, meist zwei Termine. Bei Brücken und Veneers ist der Weg derselbe, nur die Anprobe fällt ausführlicher aus.

— 01

Befund & Farbe.

Wir prüfen, wie viel Substanz trägt, ob der Zahn vital ist und wie der Biss steht. Die Zahnfarbe wird am Anfang bestimmt, solange die Zähne noch feucht sind: später wirken sie heller, als sie sind.

30–45 Minuten
— 02

Beschleifen & Abdruck.

Unter örtlicher Betäubung wird der Zahn vorbereitet, bei einem Veneer nur ein Hauch, bei einer Krone ringsum. Danach ein digitaler Abdruck mit der Kamera, ohne Abformmasse im Mund.

60–90 Minuten
— 03

Provisorium.

Bis die Arbeit aus dem Labor kommt, trägt der Zahn ein Provisorium. Es schützt, sieht ordentlich aus und zeigt schon, wie Form und Länge im Gesicht wirken. Was daran stört, sagen Sie uns, es fliesst in die endgültige Arbeit ein.

1–2 Wochen
— 04

Anprobe & Einsetzen.

Die fertige Arbeit wird zuerst nur aufgesetzt: Passung, Farbe, Randschluss, Biss. Erst wenn alles stimmt, wird sie befestigt. Bei Frontzähnen schauen wir dabei bewusst auch mit Tageslicht und im Spiegel aus zwei Metern Abstand.

45–60 Minuten
— 04 · Material

Woraus sie besteht,
und wie lange sie hält.

Im Frontzahnbereich arbeiten wir mit Vollkeramik. Sie lässt Licht durch wie natürlicher Schmelz und wirkt deshalb auch am Zahnfleischrand unauffällig, wo Metallgerüste früher einen dunklen Saum hinterlassen haben. Im Seitenzahnbereich, wo hohe Kaukräfte wirken, kommt häufig Zirkonoxid zum Einsatz: deutlich fester, dafür etwas weniger transluzent.

Zur Haltbarkeit: Kronen und Brücken halten in der Regel viele Jahre bis Jahrzehnte. Was sie beendet, ist fast nie das Material, sondern der Zahn darunter. Karies am Kronenrand oder eine Entzündung des Zahnhalteapparats. Beides ist vermeidbar, und beides entscheidet sich zu Hause und bei der Dentalhygiene, nicht im Labor.

Wer nachts knirscht, bekommt zusätzlich eine Schiene. Keramik ist hart, aber nicht unzerstörbar, und die Kräfte beim nächtlichen Pressen liegen um ein Vielfaches über denen beim Kauen.

Vollkeramische Krone für einen Backenzahn auf hellem Leinen. Kronen, Brücken und Veneers in Binningen
Eine gute Krone erkennt man daran, dass niemand sie erwähnt.
Häufige Fragen

Was Sie zu Kronen und Brücken
wissen wollen.

Wie lange dauert es, bis die Krone sitzt?
+
Meist zwei Termine im Abstand von ein bis zwei Wochen. Beim ersten wird der Zahn vorbereitet, digital abgeformt und mit einem Provisorium versorgt; beim zweiten wird die fertige Arbeit angepasst und befestigt. Bei mehreren Zähnen oder Frontzahn-Veneers kommt ein Anprobetermin dazu.
Krone oder Implantat, was ist besser?
+
Die Frage stellt sich erst, wenn ein Zahn fehlt. Steht der eigene Zahn noch, ist die Krone fast immer die bessere Wahl, kein Eingriff, keine Einheilzeit. Fehlt er, hängt es an den Nachbarzähnen: Sind sie gesund und unversehrt, schont das Implantat sie; sind sie ohnehin überkront, ist die Brücke der kürzere Weg.
Muss der Zahn für ein Veneer beschliffen werden?
+
Nur minimal, meist im Bereich von wenigen Zehntelmillimetern, und häufig bleibt es vollständig im Schmelz. Das ist wichtig, denn Keramik hält auf Schmelz deutlich zuverlässiger als auf Dentin. Bei sehr dunklen Zähnen oder grösseren Formkorrekturen braucht es etwas mehr, was in Ihrem Fall nötig ist, sehen wir vor dem ersten Schliff.
Sieht man den Unterschied zu den eigenen Zähnen?
+
Bei Vollkeramik in der Regel nicht, sie bricht das Licht ähnlich wie Schmelz. Entscheidend sind drei Dinge: die Farbbestimmung am feuchten Zahn zu Beginn, ein Zahntechniker, der die Nachbarzähne wirklich anschaut, und ein sauberer Rand am Zahnfleisch. Am Ende beurteilen wir das Ergebnis zusammen im Tageslicht, nicht unter der Behandlungsleuchte.
Wie reinige ich eine Brücke?
+
Wie die eigenen Zähne, plus einen Handgriff: Unter dem Zwischenglied muss einmal täglich etwas durch. Superfloss, eine Interdentalbürste oder ein Zahnseide-Einfädler. Dort sammelt sich sonst Belag, den die Bürste nicht erreicht, und genau dort beginnt die Entzündung, die eine Brücke am häufigsten beendet. Wir zeigen Ihnen den Griff beim Einsetzen.
Kann eine Krone abfallen?
+
Das kommt vor, meist bei zementierten Kronen auf kurzen Stümpfen. Bewahren Sie die Krone auf und melden Sie sich: häufig lässt sie sich wieder befestigen, wenn der Zahn darunter gesund ist. Nicht selbst zurückkleben: Handelsüblicher Kleber ist nicht dafür gemacht und verhindert die saubere Wiederbefestigung.
Terminanfrage

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Dann entscheiden.

Online oder telefonisch anfragen, wir melden uns innerhalb eines Werktages mit einem Terminvorschlag. Im ersten Termin geht es ums Anschauen und Erklären, nicht ums Beschleifen.

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Zahnarztpraxis zur alten Waage · Hauptstrasse 1 · 4102 Binningen