Parodontitis
behandeln in Binningen.
Eine Parodontitis ist eine Entzündung des Zahnhalteapparats: Bakterien wandern unter den Zahnfleischrand, es bilden sich Taschen, und der Knochen zieht sich zurück. Sie tut lange nicht weh, das erste Zeichen ist meist Zahnfleischbluten. Behandelt wird in zwei bis drei Sitzungen: Taschen reinigen, Entzündung beruhigen, danach regelmässig kontrollieren. Aufhalten lässt sie sich fast immer, rückgängig machen nicht.
Zahnfleischbluten ist
kein Zufall.
Gesundes Zahnfleisch blutet nicht, auch nicht beim gründlichen Putzen. Blutet es doch, ist es entzündet. Bleibt das über Monate bestehen, wandern die Bakterien tiefer, und aus der Zahnfleischentzündung wird eine Parodontitis, die den Knochen rund um die Wurzel abbaut.
Das Tückische daran: Es tut lange nicht weh. Viele merken erst etwas, wenn Zähne sich verschieben oder locker werden, dann ist schon Knochen verloren, der nicht zurückkommt. Deshalb messen wir die Taschentiefen bei jeder Kontrolle.
- Zahnfleischbluten beim Putzen oder bei der Zahnseide
- Anhaltender Mundgeruch
- Zahnfleisch, das sich zurückzieht, die Zähne wirken länger
- Empfindliche Zahnhälse
- Zähne, die sich verschieben oder locker anfühlen
Wie wir eine Parodontitis
behandeln.
Drei Schritte über einige Monate. Wie viele Sitzungen es braucht, hängt davon ab, wie tief die Taschen sind und wie viele Zähne betroffen sind.
Befund.
An jedem Zahn werden die Taschentiefen gemessen und festgehalten, dazu ein Röntgenbild für den Knochen. Daraus ergibt sich, wie weit die Erkrankung fortgeschritten ist.
30–45 MinutenTaschen reinigen.
Unter örtlicher Betäubung werden die Wurzeloberflächen unterhalb des Zahnfleischrands von Belag und Zahnstein befreit. Meist in zwei Sitzungen, je eine Kieferhälfte.
2 × 60–90 MinutenNachkontrolle.
Nach etwa drei Monaten messen wir erneut. Wo die Taschen sich beruhigt haben, geht es in die Nachsorge. Wo nicht, folgt ein gezielter zweiter Durchgang.
nach 3 MonatenErhaltungstherapie.
Danach dauerhaft alle drei bis sechs Monate zur professionellen Reinigung. Dieser Rhythmus entscheidet darüber, ob das Ergebnis hält.
alle 3–6 Monate
Behandelt ist nicht
erledigt.
Eine Parodontitis lässt sich zum Stillstand bringen, aber sie ist nicht geheilt. Die Bakterien siedeln sich wieder an, wenn man ihnen Zeit lässt. Was den Unterschied macht, ist die Erhaltungstherapie: alle drei bis sechs Monate reinigen, messen, nachjustieren.
Zwei Dinge helfen zusätzlich spürbar: Rauchstopp und, bei Diabetes, gut eingestellte Blutzuckerwerte. Beides wirkt direkt auf das Zahnfleisch.
Ihr persönlicher
Putzplan.
Bei einer Parodontitis entscheidet sich zu Hause, ob sie zurückkommt. Vier Fragen genügen, und Sie wissen, welche Bürste zu Ihnen passt, welche Grösse in Ihre Zwischenräume gehört und in welcher Reihenfolge Sie vorgehen, dazu ein Kreis pro Abend für drei Wochen, zum Ausdrucken.
Was Sie zur Parodontitis
wissen wollen.
Mein Zahnfleisch blutet beim Putzen. Ist das schlimm?
Tut die Behandlung weh?
Kommt der verlorene Knochen zurück?
Warum muss ich danach so oft zur Reinigung?
Hat Rauchen einen Einfluss?
Ist Parodontitis ansteckend oder vererbbar?
Zahnfleisch, das
ruhig bleibt.
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